Sonntag, Mai 02, 2010

Dieseladvokaten aufgepasst!

Oft ist es zu hoeren: "Ein Diesel ist umweltfreundlicher als ein Benziner, ein guter Diesel verbraucht nur 5 l/100km." Dies ist jedoch eine Milchmaedchenrechnung. Nicht nur da bekanntermassen die Energiedichte hoeher ist und der CO2 Ausstoss pro Liter entsprechend hoeher ist, sondern - was viele ignorieren - wegen der Schaeden, die dieseltypischer Feinstaub verursacht. Angeblich sollen die neuen Modelle (BlueMotion Bluetec, etc) ja recht sauber sein, aber eines kann ich mir nicht erklaeren: bei allen modernen Dieselmotoren werden Hochdruckeinspritzverfahren verwendet und es entstehen Staubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als einem Micrometer.
Es gibt zahlreiche Berichte im Netz, die vor den Gefahren dieser besonders feinen Partikel warnen.
Ein Benziner oder noch besser ein Erdgasauto scheint tatsaechlich die umweltfreundlichere Antriebsvariante zu sein.

Doch wer katholisch ist, braucht sich ueber dieses Thema keine Gedanken machen, jedenfalls nicht zu Weihnachten, demnach ist einer Studie zufolge die Feinstaubbelastung in katholischen Kirchen bis zu viermal hoeher als der EU Grenzwert, also bis zu 220 microgramm(erlaubt sind 50). Siehe hier: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1154442639741.shtml

Samstag, Oktober 24, 2009

Schlimmer als Schäuble?

Ich habe gerade die Nachrichten gelesen. Deutschland bekommt einen neuen Innenminister: Thomas de Maizière vorher Minister fuer besondere Aufgaben(organisierte Kriminalität und Korruption??) und ChefBK.
Schäuble ist nun Finanzminister (WTF!?) und wer glaubt aufatmen zu können irrt: Maizière Forderungen zur Zensur des Internets gehen weit über das hinaus was Zensursula fordert. Interessant ist dieser Abschnitt aus dem Wikipedia Artikel über Herrn de Maizière:

Im August 2009 forderte de Maizière strengere „Verhaltensregeln“ für das Internet. Er erklärte gegenüber der Rheinischen Post:„Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht? Ähnlich wie auf den Finanzmärkten brauchen wir mittelfristig Verkehrsregeln im Internet. Sonst werden wir dort Scheußlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen. Vieles geht da übrigens nicht nur national“[1]Die Äußerungen gingen über die umstrittene Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, Internetseiten zur Bekämpfung von Kinderpornografie zu sperren (vgl. Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen) hinaus und wurden von anderen Parteien größtenteils als „überflüssig“ abgelehnt, während Warnungen vor einer Zensurbehörde laut wurden.[2] In den Medien wurde darauf hingewiesen, dass bereits die Prämissen de Maizières sachlich falsch seien, da das Internet weder ein Raum noch rechtsfrei sei.[3]

Mitte Mai 2007 warfen Medienberichte über den offenbar brisanten Inhalt einer geheimen Datensammlung des sächsischen Verfassungsschutzes Fragen auf nach der Rolle, die Thomas de Maizière in seiner Funktion als sächsischer Innenminister (November 2004 bis November 2005) bei der Aufklärung der Sachverhalte gespielt hatte. In den umfangreichen Unterlagen (rund 15.600 Seiten) des sächsischen Verfassungsschutzes waren Informationen über (angebliche) Verstrickungen von sächsischen Politikern, hohen Justizbeamten und Polizisten in die organisierte Kriminalität zusammengetragen worden. Es ging um Korruption, Amtsmissbrauch, Verrat von Dienstgeheimnissen, Immobiliendeals, Kinderprostitution, Kontakten zur Rotlichtszene, ungeklärte Attentate und Todesfälle – Fälle die teils bis Anfang der 90er Jahre zurückreichen.

Na da kommt ja einiges auf uns zu im schwarz gelben Kaspertheater...

Donnerstag, September 11, 2008

Tsunami bedeutet Katastrophe!

http://www.golem.de/0809/62367.html

brrr... da schuettelt es einen ja richtig! Haben diese Politiker den Sinn der Idiotenfibel(Grundgesetzt) nicht in der Schule gelernt?

Die Vaeter(und Muetter) des Grundgesetzes hatten - gepraegt durch das reale Erleben staatlicher Verfolgung, der Gestapo und Konzentrationslagern - als oberste Maxime festschreiben wollen, das nicht der Buerger fuer den Erhalt und die Sicherheit des Staates lebt, sondern umgekehrt der Staat den Buergern dient - also keinen Selbstzweck hat.

Tsunami kann man aber so deuten, dass hier die Verhaeltnisse gespiegelt werden; nun ist der Buerger durch Aufgabe von Freiheiten und Rechten, und durch den Zwang des technischen Uebertragens aller elektronischen Transaktionen an den Staat, eben nicht mehr Koenig Kunde/aka Buerger, sondern Drohne staatlicher Sicherheitsorgane, die in dem Kampf fuer den Erhalt der Freiheit eben diese Opfert.

Da sagt noch einer das Olympia nicht fuer politischen Austausch zwischen den Kulturen sorgt.
Oder macht Schaeuble - der alte Revolutzer - jetzt doch indirekt Werbung fuer Terrorismus? Kaum hat eine Demokratie das Laufen gelernt, kommt einer und stellt ihr ein Bein - fast so, als ob er's dann selbst wieder koennte.
Es ist nicht uebertrieben in diesem Plan einen direkten Angriff der Demokratie zu vermuten.
Hier werden die gefaehrlichen Waffen geschmiedet, mit denen der naechste Machtbesessene Politiker seine Schaefchen genauer und individueller kontrollieren kann, als jemals zuvor.

Wo bleibt die Rechtfertigung der Angemessenheit der Massnahmen?

Die Autoren des Grundgesetz haben nicht wissen koennen, das eine Zeit kommen wird, in der nicht eine uebermaechtige Exekutive, oder eine zu maechtiger Praesident die Gefahr fuer die Demokratie und die Stabilitaet darstellt, sondern der kleine Minister, der im Dunst des Nebels technischer Ahnungslosigkeit (in einem einem die Roete ins Gesicht treibenden peinlich grossem Ausmass) seiner Kollegen, das Rueckrad der Freiheit und Stabilitaet der kommenden Generationen, das weltumspannende, globale(oder besser: nicht-nationale) Informations- und Kommunikationsnetz, in seine Kontrolle bringt. Wer im 21.Jhdt diesen Aether der Gesellschaftl kontrolliert wird zwangslaeufig unantastbar. Es mag ja im ersten Moment fast wuenschenswert erscheinen, das sich die Regierung damit unantastbar gebenueber aussenstehenden Feinden macht, aber die unausweichliche Kehrseite ist eben, die Versuchung steigt, dieses Instrument zu missbrauchen - und es ist keine geringere Versuchung, als eben jener Missbrauch staatlicher Instrumente zur Vermehrung eigener oder Staatsmacht, vor denen die Eltern des Grundgesetz die Idioten (also die Zielgruppe der Idiotenfibel) und letzendlich den Buerger, schuetzen wollten.

Samstag, März 22, 2008

Samstag, Februar 02, 2008

BattleStar Galactica Alternatives Ende

In Abwesenheit eines solchen bereits von Alternativen zu diesem zu schreiben ist kontrafaktisch kontrafaktisch, und gerade daher interessanter, so wie auch die Moeglichkeit, die BS Geschichte mit dem richtigen Ende Zirkulaer zu machen, indem sich beispielsweise herausstellt, dass Alle Menschen Zylonen sind, die moeglicherweise in Cold Storage einen Traum ausleben, oder nur die fortlaufenden Simulation echter, jedoch bereits lange besiegter Menschen darstellen, oder vielleicht gar nicht virtuell sind, sondern schon vor langer Zeit abgespaltene Zylonenstaemme, und da ja "Alles schon mal da war, und alles wiederkehrt", und das nicht nur fuer die noch mystische und unbekannte Geschichte von BS sondern auch fuer den Pool von SciFi Storys gilt, vermute ich, dass die BS Geschichte mit 30%-iger Wahrscheinlichkeit "Matrix" Ideen (siehe auch 13. Floor, Glasperlenspiel, Der Futurologische Kongress, Ubik, etc) benutzt, und sich herausstellt, das entweder Alle Zylonen sind, oder doch Menschen sind, aber ohne es zu ahnen den Zylonen schon laengst dienen, wobei jedoch mit 70%-iger Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass es Menschen und Zylonen gibt und die Geschicht mit der Moral endet, das Menschen die besseren Zylonen, oder Zylonen eigentlich die besseren Menschen sind, was sich nicht nur an den Religieosen Parallelen zwischen Zylonen und US Amerikanern abzeichnet, sondern auch in der Geschichte der Besiedelung des amer. Kontinents(New Caprica);
to be continued

Sonntag, Januar 27, 2008

Odenwaldausflug

Wir waren im Odenwald. Wir sind von Heidelberg aus mit dem Zug in den Odenwald hineingefahren nach Eberbach, dort haben wir uns auf den Weg durch den Wald zur Burg Eberhard gemacht, die idyllisch auf einem Huegel lag. Die Burg war aus dem 12 Jhdt. n. C. Es war eine Ruine, die ebenso faszinieren war wie der Ausblick. Wir sind auf den Ruinen rumgeklettert und haben uns alles mal angesehen. Wir sind danach durch den schoenen Wald den "Berg" hochgewandert, vorbei an vielen kleinen Baechen und Quellen, in Richtung "Katzenbuckel" bis wir schliesslich dort angekommen auf einer Wiese (am Koenigsstuhl) waren, von der aus man in mehrere Taeler hinabschauen konnte. Das war einfach unbeschreiblich schoen. Auch die Fotos, die auf Flikr zufinden sind, fuehlen sich zu Recht von der Realitaet verspottet. Dort war vor 60 MIllionen Jahren mal ein Vulkan, der die Landschaft an dieser Stelle sehr gepraegt hat. Wir sind weiter gewandert, vorbei am Waldlehrpfad, dem Mineralweg und dem altertuemlichen, hohen Steinturm auf dem hoechsten Punkt des Odenwalds, zu einem Gasthaus mit Ausblick und recht familliearer Atmosphaere gewandert. Dort haben wir dann ganz ausgehungert ein leckeres Mittagsessen (Wildscheinbraten mit Rotweinsauce) verzehrt. Gestaerkt ging unsere Wanderung dann weiter ueber huebsche kleine Doerfer und Wiesen in den Wald, und dort in die Wolfsschlucht. Das war aus meiner Sicht die mit Abstand schoenste Schlucht, die ich im Wald gesehen habe. Mitten neben dem kleinen Fluss der die Felsen umspuelte und tausende kleiner Wasserfaelle erzeugte und tief unten umgeben von maechtigen und wunderschoenen Moosbewachsenen Felswaenden. Wirklich schoen. Diese schoene Strecke war zum Glueck echt schoen lang. Wir sind da schliesslich am Ende der Schlucht ploetzlich an einem Schloss angekommen, das in dem Ort war, in dem Wir unseren Ausflug dann mit der Rueckfahrt nach Heidelberg beendet haben. Der Ort war am direckt Neckar, und die Untergehende Sonne huellte die Landschaft in ein warmes goldenes Licht.