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Wie jene Ureinwohner, die seit langer Zeit isoliert auf Südseeinseln lebten und glaubten, dass man ihnen ihrer Seelen beraubte, indem man sie fotografierte, so fällt ironischer Weise auch jenen anderen, verständnislos auf die vermeintlich primitive ängstliche Reaktion ihrer Motive herabschauenden, aufgeklärten Menschen hinter der Kamera, diese konzeptionelle Trennung zwischen der raum-zeitlichen (Dis-)Kontinuität des Körpers, des Bewusstseins und der sich selbst erhaltenden, rational-egositischen Entitäten gleichwertig schwer, sodass es ihnen fast unmöglich ist, zu verstehen, wie ein Rudel Wildhunde im Krügernationalpark ein derartig einheitliches Wesen bilden kann, welches aus mehreren raum-zeizlich getrennten Körpern besteht, die z.B. ohne Futterneid gemeinsam ihr Futter verschlingen, ja sogar den zurückgebliebenen etwas von der Kost nach Hause tragen, und ebenso wenig überascht die Tatsache, dass nur das stärkste Päarchen im Rudel Kinder bekommt und dies die anderen Rudelmitglieder in keiner Weise zu Missgunst oder Neid verführen könnte, was, am Rande bemerkt, auch eine interessante Frage nach der genetischen Einheitlichkeit dieses, sich selbst fortpflanzenden, multi-Körper Wesens aufwirft, und vielmehr ein wichtiger Hinweis ist auf die, im Gegensatz zu unserer naiven Wahrnehmung, heterogene Natur und lose Kopplung der, sich nach scheinbar einfachen Regeln, orgarnisierenden und konservierenden, sowie auf vielfältige Weise symbiotisch verknüpfenden Wesen, die, obwohl sie als ein Ganzeserkannt werden, eben nicht nur durch solche isolierten Konzepte der raum-zeitlichen Kontinuität, der organischen Hierachrie oder der Kausalität erkannt werden können, weshalb man wohl auch den Begriff Agent für die Bezeichnung eines solchen zwar autonomen aber dennoch nur Teilwesens einführte.

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